Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


start

Ein Wörterbuch für fern-mobil-Reisende & mobiles Leben

Zitieren nur mit Quellengabe
© by Norbert Lüdtke und www.fernreisemobiltreffen.de
Spiegeln und Wiedergabe auf anderen Seiten untersagt.

»Die Welt ist meine Universität ...

… und die Völker sind meine Lehrer«. Diese Essenz des Reiselebens des * Kosmopoliten Heinz Rox-Schulz († 2003), laut Spiegel »König der Globetrotter« meint: Reisen ist learning by doing, denn Reisende erwerben ein »liquides« Wissen, das lebt und schwer zu fassen ist. Dabei entwickelt die Gemeinschaft der Reisenden sprachliche Eigenarten * on the road, im * Busch oder in * Werkstätten. Dieses Willy-Wiki erleichtert den Zugang in die Welt des fern-mobil-reisens und blickt in »die unendlichen Welten« (Enterprise) dahinter.

Die »Eroberung des Nutzlosen«

Wichtige Fragen ohne endgültige Antworten

Gefühlte Antworten bieten road music, road movies und road novels:
Hit je Road Jack, gesungen von Ray Charles (1930 - 2004)
- hat sicher mehr Menschen auf die Reise geschickt als jeder Reiseführer.
Like a rolling stone von Bob Dylan (*1941)
- Die Nummer Eins der 500 Greatest Songs of All Time 1) mit der weit verbreiteten Figur des rolling stone.
Fitzcarraldo von Werner Herzog, BRD 1982 mit Klaus Kinski und Claudia Cardinale
- der Film erspart tausend Worte und manch ein Buch, untermalt mit der Musik von Popol Vuh .

Mehr als 1.500 Einträge mit ...

einem Glossar:

und Themen, die in die Tiefe führen:

Einsteigen

Abfahren

Anpacken

Reisen = Erkennen + Erfahren + Erleben

»Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt«

schrieb Ludwig Wittgenstein 1918 im Tractatus logico-philosophicus. Ein neues Wort erweitert die Grenzen des Denkens und ein Wörterbuch erschließt eine neue Welt. Aber das reicht nicht, denn:

»Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, 
welche die Welt nicht angeschaut haben.«

Dieses Bonmot von Alexander von Humboldt basiert auf der Einsicht: Erkenntnis bedarf der Erfahrung. Doch auch das ist nicht genug, denn wenn es darauf ankommt heißt es:

»Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.«

Erich Kästner setzte 1950 noch einen drauf, denn Erkennen und Erfahren muss auch etwas Ergeben.

Geradezu revolutionär formuliert dies Friedrich Nietzsche (1844-1900) schon 1877 2):

»Wir modernen Menschen müssen alle viel unserer geistigen Gesundheit wegen reisen: 
und man wird immer mehr reisen, je mehr gearbeitet wird.
An den Reisenden haben sich also die zu wenden, 
welche an der Veränderung der allgemeinen Ansichten arbeiten.«  

1)
die US-amerikanische Zeitschrift Rolling Stone veröffentlichte 2004 diese Rangliste
2)
Reisebuch (1877), in: Fragmente 1875-1879, Bd. 2, Kap. 24, S. 196
start.txt · Zuletzt geändert: 2019/09/26 11:35 von norbert