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wiki:arktis

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   Quellen- und Literaturverzeichnis,​ Register über: Orte, Personen   Quellen- und Literaturverzeichnis,​ Register über: Orte, Personen
-Auch die Dänen waren einmal eine imperiale Macht und besaßen eine Kolonie in Südindien. Näher lag jedoch Grönland. Diese größte Inel der Erde gehört geographisch zu [[wiki:willywikimigration028|Amerika]], klimatisch zur Arktis und politisch zu Dänemark – auch wenn es bis heute hin und wieder Bestrebungen gibt, die Selbständigkeit zu erlangen.\\ ​+Auch die Dänen waren einmal eine imperiale Macht und besaßen eine Kolonie in Südindien. Näher lag jedoch Grönland. Diese größte Inel der Erde gehört geographisch zu [[wiki:routen_in_amerika|Amerika]], klimatisch zur Arktis und politisch zu Dänemark – auch wenn es bis heute hin und wieder Bestrebungen gibt, die Selbständigkeit zu erlangen.\\ ​
 Der vorliegende Band bietet einen interessanten Ansatz, die Grönländer und ihre Beziehung zum Festland besser zu verstehen. Die dänischen Konquistadoren demonstrierten in Grönland gene ihre macht, indem sie Grönländer raubten und nach Kopenhagen brachten. Nur wenige kehrten indes zurück. Die wenigen schriftlichen »Reiseberichte« der Inuit über ihre Erfahrungen in Dänemark sind hier zusammengestellt und beginnen mit dem Gespräch von ''​Pooq''​ und seinen Landsleuten nach seiner Rückkehr aus Kopenhagen, aufgezeichnet von ''​Paul Egede''​ (1760). Sie enden nach 80 Seiten mit den Berichten von //​»Uisakavsak,​ dem großen Lügner (1915) «.// ''​Harbsmeier''​ unternimmt es jedoch, auf mehr als 100 Seiten kenntnisreich in das Thema der Eroberung Grönlands einzuleiten. Man erfährt manches über Menschenraub und »bekehrte Heiden«, grönländische Reiseberichte und den Zusammenprall zweier Kulturen.\\ ​ Der vorliegende Band bietet einen interessanten Ansatz, die Grönländer und ihre Beziehung zum Festland besser zu verstehen. Die dänischen Konquistadoren demonstrierten in Grönland gene ihre macht, indem sie Grönländer raubten und nach Kopenhagen brachten. Nur wenige kehrten indes zurück. Die wenigen schriftlichen »Reiseberichte« der Inuit über ihre Erfahrungen in Dänemark sind hier zusammengestellt und beginnen mit dem Gespräch von ''​Pooq''​ und seinen Landsleuten nach seiner Rückkehr aus Kopenhagen, aufgezeichnet von ''​Paul Egede''​ (1760). Sie enden nach 80 Seiten mit den Berichten von //​»Uisakavsak,​ dem großen Lügner (1915) «.// ''​Harbsmeier''​ unternimmt es jedoch, auf mehr als 100 Seiten kenntnisreich in das Thema der Eroberung Grönlands einzuleiten. Man erfährt manches über Menschenraub und »bekehrte Heiden«, grönländische Reiseberichte und den Zusammenprall zweier Kulturen.\\ ​
 Gut gemacht, schön illustriert und sehr informativ. (Norbert Lüdtke) Gut gemacht, schön illustriert und sehr informativ. (Norbert Lüdtke)
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