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wiki:gewalt

Gewalt

Wer Wege mit Gewalt bahnt, spart sich entweder das Nachdenken oder hat alle verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft. Mit Überlegung eingesetzt wird Gewalt zur Methode (engl. brute force), wie dies etwa in der Informatik geschieht, wenn keine Algorithmen verfügbar sind. In diese Kategorie fällt dannn auch der Gordische Knoten, den Alexander der Große mit dem Schwert durchtrennte: Irgwendwann ist eben Schluss mit lustig.

Zerstörendes Handeln ist manchmal ein Weg zur * Problemlösung, und kann manchmal den Raum für * konstruktives Handeln erweitern. Merksprüche für Techniker betonen launig den Gewaltaspekt: 

  • Unendlich ist des Schraubers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft.
  • Wo Gewalt nicht hilft, hilft noch mehr Gewalt.
  • Nach „fest“ kommt zwar „ab“, andererseits kommt „fest“ erst kurz vor„ab“.

Normale Menschen greifen zum Drehmomentschlüssel und befolgen die im Fahrzeug-Handbuch angegebenen Drehmomente für die unterschiedlichen Schrauben. Wer mit Motoröl groß geworden ist, hat diese Probleme nicht, denn er verfügt über Drehmomentsensoren in den Fingerspitzen. Hilft das nicht, wird der Schraubenschlüssel verlängert (das sieht die Berufsgenossenschaft nicht gern) oder die Schraube mit Hammer und Meißel geöffnet (dann passt später kein Werkzeug mehr).

Werkzeuge für den (hoffentlich) kontrollierten *Gewalteinsatz sind insbesondere:
Hammer, Gripzangen, Brecheisen, scharfe Meißel, Messer, Eisen- und Holzsäge, Verlängerung für Schraubenschlüssel, Kuhfuß, Halligan-Tool sowie *Hi-Jack, *Habegger, Seilwinde.


siehe auch
* Fehler
* Buschmechanik
* Adages

wiki/gewalt.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/20 04:52 von norbert