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Literaturliste zum Abenteuer

Eine Übersicht über Bücher, die sich mit dem »Abenteuer« beschäftigen.

Abenteurer-Anthologien

Biographische Literatur

Hier findet sich * biographische Reiseliteratur, die den Aspekt des Abenteurers betont. Bereits der Reisebericht oder die Biographie eines einzelnen »Abenteurers« ist eine Abstraktion. Sie kann nicht mehr authentisch sein, weil sie für einen Adressaten geschrieben ist, der beim Schreibvorgang mitgedacht wird. Anthologien entfernen sich einen weiteren Schritt vom Individual-Abenteuer. Das Erscheinen einer Anthologie beruht auf der erfolgreichen und anhaltenden Rezeption mehrerer Individual-Abenteurer. Jenseits des zufälligen Erfolgs einzelner Personen und Titel werden unter einem bestimmten Gesichtspunkt Protagonisten als Repräsentanten für etwas ausgewählt. Die folgenden Anthologien sind nach ihrem Erscheinungsjahr absteigend geordnet.

Bis 2000

Ebert, Wolfgang
Höllenfahrten, Forscher, Abenteurer und Besessene
159 S., VGS Köln 1998

In diesem Bildband geht es um Menschen, Forscher, Abenteurer, Besessene, die sich freiwillig auf Unternehmungen einließen, die sie an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Kräfte brachten. Es wird der Frage nachgegangen, was treibt Menschen dazu, Risiken einzugehen, die nicht selten mit dem Tod enden? Der Band erscheint parallel zu einer Fernsehreihe des ZDF.

Claus Süßenberger
Abenteurer, Glücksritter und Maitressen
Virtuosen der Lebenskunst an europäischen Höfen
373 S., Campus Ffm 1996

Porträtiert werden: John Law, der Erfinder der Derivate (Finanztitel), Marquise de Pompadour, Graf Cagliostro, Franz Anton Mesmer, Lorenzo da Ponte, Antonio Pérez, Graf von Bonneval

Kohtes, Michael
Literarische Abenteuer
Dreizehn Portaits
158 S., Suhrkamp (TB 2512) 1996

Der Autor beschreibt dreizehn Literaten, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Grenzen der Kunst auch im alltäglichen überschritten und zur Avantgarde gezählt wurden: Glücksritter, Paradiesvögel, Außenseiter:
Arthur Cravan findet sich im Boxring, Johannes Theodor Baargeld auf den Gipfeln der Alpen, Jacques Rigaut oder Walter Rheiner versuchten es mit Drogen, Emil Szittya und Blaise Cendrars wurden zu Vagabunden, Jean Rhys und Yvan Goll finden Abenteuer ind er Großstadt, Walter Serner tauchte in die Unterwelt ein; Peter Altenberg suchte die Nähe der Reichen, Johannes Baader alias Jesus Christus, der komische DandyHermann Harry Schmitz und Bürgerschreck Kurt Schwitters

Ulrich Wank (Hg.)
Lust am Abenteuer
Ein Lesebuch
350 S., Piper 1995

Eine Anthologie aus 30 Bänden der Serie Piper Abenteuer unter dem Motto Messners: Die Freiheit aufzubrechen, wohin ich will. »Thema sollte das klassische Abenteuer sein, also der Einzelne in der Natur, sein Überleben in gefährlichen Situationen. Und: Es mußten selbst erlebte und selbst erzählte Geschichten sein … das vorliegende Buch … möchte zeigen, was für Abenteuer heute noch möglich sind … Der Erfindungsgabe von Menschen, die dem Alltag entfliehen und besondere Herausforderungen suchen, sind kaum Grenzen gesetzt … viel Vergnügen bei der abenteuerlichen Flucht aus dem Alltag!«

Heinrich Pleticha (Hg.)
Träume und Abenteuer
Ein literarisches Lesebuch
Thienemanns 1991

Bekannte Erzähltexte berühmter Autoren wie Grimmelshausen oder Raabe, Hauff oder Grimm, Schnurre oder Ende und vielen anderen. Die Texte sind lustig und traurig, spannend und lehrreich, heiter und unheimlich, realistisch und poetisch. Der Leser erfährt, wie z.B. Goethe als Kind das gesamte Geschirr seiner Eltern aus dem Fenster hinauswurf oder wie in Bruno E. Werners Roman „Die Galeere“ der junge Georg 1945 den Krieg erlebte. Er leidet mit Lederstrumpf am Marterpfahl und erforscht mit Heinrich Schliemann den Schatz des Priamos. (Ab 12 Jahre)

Peter Renz (Hg.)
Lust auf Abenteuer
Vom Eismeer bis zum Regenwald
192 S., R. Gessler 1989

Beiträge von U. Aufmuth, F. Beierer, W.-U. Cropp, B. & E. Engel, A. Fuchs, R. Hamberger, B.F. Keiner, M. Kugelmann, D. Kühnel, N. Lüdtke, R. Messner, J. Römbke, Th. Veszelits, O.F. Zierl

Ferdinand Ranft (Hg.)
Abenteuerreisen
Safari, Trekking, Überlebenstraining und andere Arten von Alternativurlaub
172 S., dtv München 1981

Reisereportagen bekannter Journalisten; der erste Beitrag gilt der dzg, der zweite den Rotel-Tours. Der Herausgeber schreibt: »Was mich … am meisten faszinierte, war die überraschende Erkenntnis, daß sozusagen unter der Decke unserer zivilisierten Gesellschaft ein ungeheurer Drang nach außergewöhnlichen Erlebnissen brennt und daß es geradezu phantastisch anmutende Möglichkeiten gibt, diesen Abenteuerdrang zu stillen. … Da sind einmal die »Globetrotter«, wie sie sich nennen, die auf eigene Faust losziehen, sich sehr viel Zeit nehmen, vielleicht sogar den Beruf für ein Jahr an den Nagel gehängt haben, um ein »alternatives Leben« zu führen … Die zweite Gruppe sind die organisierten Abenteuerreisen. Also Abenteuer mit Rückversicherung … Das bestorganisierte Abenteuer sind zweifellos die Rotel-Tours, Reisen mit Spezialomnibussen in abenteuerliche Gegenden, aber die sichere Unterkunft ist immer dabei und deutsches Essen auch …«

Kurt Blüchel (Hg.)
Die letzten Abenteuer dieser Erde
321 S., Naturalis München 1981

In erster Linie ein Bildband, mit 16 Beiträgen von »Abenteurern« wie Hans-Otto Meißner, Reinhold Messner, Wilfried Erdmann u.a. sowie drei Vorworten zum Thema Abenteuer von Jacques Costeau, Reinhold Messner und Hans Hass. Als Abenteuer gelten in diesem Band aber auch Wochenend-Risikosportaktivitäten.

Dettelbacher, Werner; Heinrich Pleticha
Fränkische Abenteurer und Entdecker
144 S. zahlr. Abb. Würzburg Stürtz 1976
Max Rehbein (Hg.)
Pioniere und Abenteurer
300 S., Buch & Zeit Köln 1970

Das Buch zur NDR-TV-Serie mit Berichten und Bildern über die Arbeit von Entwicklungshelfern, Wildhütern, Forschern,Missionaren …: »Sie sind die Erben jener großen Entdecker … Zwar sind die weißen Flecken heute längst von allen Landkarten verschwunden …Aber es gibt immer noch Aufgaben genug für Spurenleger, Wegbereiter, Schrittmacher. Es gibt noch immer Möglichkeiten genug für Pioniere und Abenteurer. Es gibt auch heute noch Neuland genug, um es zu erschließen und zu kolonisieren, es gibt heute noch Elend genug, um heilen zu helfen oder zu lehren, es gibt immer noch Zweifel, die zu zerstreuen, und Fragen, die zu stellen sind.

Frank Knight
Abenteurer und Entdecker
Forschungsreisen über Land und Meer
A. d. Engl. v. Karl Sättele. 252 S. Ill. v. Willy Kretzer
Freiburg Herder 1969

Alexander der Große, Wikinger, Kolumbus, John Cabot, Magellan, Cook, David Thompson, Livingstone, Mary Kingsley, John Franklin …

Heinrich Pleticha, Schreiber
Zwischen Ruhm und Untergang
Das Leben großer Abenteurer in vier Jahrtausenden
414 S. 16 Tafeln, Textabb., Lit.-hinweise) Würzburg Arena 1966

31 Beiträge über: Sinuhe, Pytheas von Massilia, Tschang Kien und Wu-Ti, Spartacus, Sextus Pompeius, Erik der Rote, Robert Guiscard, Jeanne de Clisson, Cola de Rienzo, Hans Schiltenberger, Francesco Sforza, Doktor Johannes Faustus, Nikolaus Federmann, Francisco de Orellana, Jermak Timofejewitsch, Francis Drake, Doktor Johannes Andreas Eisenbart, Johann Matthias Reichsgraf von der Schulenburg, Johann Friedrich Böttger, Graf von Saint-Germain, Daniel Boone, Giuseppe Balsamo, Lorenzo da Ponte, Schulmeister & Dubouchet, Hester Stanhope, Piet Retief, Ernst Mensen, Alexine Tinné, Mahdi Mohammed Ahmed, Lawrence von Arabien, Oberst Percy Harrison Fawcett

Hermann Klingler, E. Dietl
Vorstoss
Ein Buch der Abenteuer
209 S., Pfeiffer, München ca. 1955

Berichte in erzählender Form, auf Tatsachen beruhend, die die Erlebnisse von Priestern und Missionaren in aller Welt wiedergeben. Für Jugendliche geschrieben.

Stephan Gräffshagen (Hg.)
Das Abenteuerbuch
Von namenlosen Abenteurern unser Tage
241 S., Herder Freiburg 1954

Erzählungen von: Paulheinz Quack, Felix Peltzer, Otto Brües, Herbert Lehmayer, Erich Wustmann, Hans Herlin, Ludwig Ferdinand Clauss, Fritz Mühlenweg, Heinrich Langmaar, Hugo Kocher, Stephan Gräffshagen: »In unserer Zeit ziehen nur noch wenige Menschen aus, um das Wagnis zu suchen. Viel häufiger werden sie blind in das Abenteuer hineingetrieben, in zerschossene Schützengräben und auf die Straßen, über denen Flucht und Ungewißheit geschrieben steht.

Bis 1939

Zarnow, Gottfried
Masaryk - Benesch
Philosophen, Abenteurer, Staatsgründer
Mit 8 Abb. auf Kunstdrucktafeln. XV, 236 S. Dortmund-Berlin Volkschaft 1939
F. Wencker-Wildberg
Ungekrönte Könige
704 S., Bergland-Buch 1934

Begriff und Wesen des Abenteurers (20 Seiten) sowie zahlreiche Berichte über „Pseudo-Könige“:
»Halb tragisch, halb komisch ist seine Erscheinung, die Geste zeigt meist heroischen Schwung, einen Anflug erhabener Größe, während der Wirkung der Fluch der Lächerlichkeit anhaftet … alles oder nichts will der Abenteurer sein. …Zur unrechten Zeit am unrechten Platz – so tritt uns der Abenteurer im Irrgarten der Geschichte entgegen. Oft ist er ein letzter verspäteter Nachfahre einer längst überholten, überwundenen Zeit, ein atavistischer Rückfall in die Vergangenheit, oder der Vorbote einer neuen Weltanschauung, von der uns noch Generationen trennen … Er steht außerhalb der Zeit, er verleugnet alle Tradition, jedes Gesetz, das ihm nicht Freiheit geben kann, sondern nur Zwang bedeutet … Sein Reich ist nicht von dieser Welt, er scheint einem anderen Stern anzugehören, von anderem Geist beseelt zu sein als der normale Durchschnittsmensch und brave Spießbürger, der in ihm seinen gefährlichen Widersacher wittert, den er im stillen bewundert, nach außen aber mit unversöhnlichem Haß verfolgt … Er endet gekrönt auf irgend einem Gebiet oder auch in der Gosse, niemals aber in satter Behaglichkeit«

Bolitho, William
Zwölf gegen das Schicksal
Die Geschichte des Abenteuers
412 S., 16 Bildtafeln) Müller & I. Kiepenheuer 1931

»Das Abenteuer bildet das befruchtende und lebensnotwendige Element in der Geschichte des Individuums und der Gesellschaft. … Die Jünger des Abenteuers sind selten keusch und barmherzig, ja sie stellen sich oft außerhalb der Gesetze, und jede moralische Beschönigung oder Überzuckerung entzöge ihrem Leben das Interesse und ein gut Teil der Wahrheit.« Einer radikalen, erhellenden Einleitung über das Abenteuer folgen Beiträge über Alexander der Große, Casanova, Christoph Columbus, Mohammed, Lola Montez, Cagliostro und Seraphina, Karl XII. von Schweden, Napoleon I., Lucius Sergius Catilina, Napoleon III., Isadora Duncan, Woodrow Wilson

Hans Ostwald (Hg.)
Deutsche Abenteurer
Kulturgeschichtliches in Selbstberichten von deutschen Abenteurern in vier Jahrhunderten
Globus Berlin 1931
15x22cm 223 S., 10 Textbilder, 20 Abb. a. Kunstdruckpapier n. Stichen 

Mit einer Einleitung „Von deutschem Abenteurertum“ sowie Berichten von Hans Staden, Ulrich Schmiedel, Balthasar Springer, J. J. Saar, Michael Herber, Johann Michael Kühn, Martin Wintergerst, Joachim Nettelbeck, von der Trenck, Georg Kerner, Georg Forster, Otto von Corvin u.a. Angeordnet nach Themen: Südamerika, Seefahrten nach Indien, Mittelmeer, politische Abenteurer, Söldner, Alpinistik.
»In fast allen Deutschen rumort neben dem nach Stille und Idylle sich sehnenden Gärtner der Abenteurer und Kämpfer. Und weil dieser Abenteurer und Kämpfer mit seiner Kraft in der Heimat oft keine gesunde und natürliche Gelegenheit fand, sich auszutoben, sehen wir seit Jahrhunderten die Deutschen in aller Welt als Reisläufer und Abenteurer … Aber es ist nicht nur der Wunsch, Neues zu sehen, der die Deutschen hinauslockt in die Ferne, sondern auch die Sehnsucht, ihre Kräfte zu messen, etwas zu erleben, zu überwinden, ihre Persönlichkeit einzusetzen … Hingebend, tapfer und unermüdlich erfüllen sie ihre Aufgabe. Als Ritter ohne Furcht ziehen sie in die Weite und kehren oft heim mit Wunden an Leib und Seele, geschunden und geschüttelt vom Leben und Erleben, oft getroffen bis ins Innerste und trotzdem noch oft genug aufrecht … Immer haben diese deutschen Abenteurer, wenn auch oft unbewußt, gedient, die Erde einer großen Gesamtkultur zu erschließen und einen großen Menschheitsgarten zu kultivieren«

Paul Wertheim
Helden und Abenteurer
Welt und Leben der Künstler
238 S., H. Reckendorf Berlin 1931

»Es wird die Rede sein von Künstlern, Geistkämpfern, Außenseitern der Gesellschaft, die das abenteuerliche Leben des Genies gelebt, die ihrer Idee sich selbst aufgeopfert haben« (Vorwort). Westheim war Hrsg. der Zeitschrift Das Kunstblatt, emigrierte 1933 über Frankreich nach Mexiko 1941. 45 biographische Aufsätze über Breugel, Dix, Nolde, Klee, Utrillo, Picasso, Kirchner, Marc u.a. 32 Tafeln

Josef Frank
Glücksritter
Gestalten aus dem Jahrhundert des Abenteuers
254 S. Abb. Hellerau Avalun 1929

Kurzbiographien von Eva Frank, Antoine Mesmer, Theodor von Neuhoff, Graf Saint Germain, Charles Geneviève Chevalier D’Eon, Orffyreus, Graf Benjowsky, George Psalmanazar, Graf Edward Wortley-Montagu. Weder ein Vor- noch ein Nachwort geben Zeugnis von den angelegten Kriterien.

Erich Müller (Hg.)
Deutsche Abenteurer
Seltsame Schicksale aus drei Jahrhunderten
244 S., Deutsche Rundschau GmbH Berlin 1927

Beiträge über Quirin Kuhlmann, Chr. Felix Bauer, Geschwister Mons, Gottfried Opitz, Heinrich J. F. Ostermann, Burchard Chr. v. Münnich, Ernst J. Bühren, Moritz A. v. Benjowsky, Hans v. Leuchtenfeld, Ernst Berger, Gottlob K. H. Graf v. Tottleben, sog. Fürstin Tarakanowa, Johann B. Schad, Justus Hoyer. Auswahlkriterien: Der Abenteurer als Rebell. Alle Personen reisten in Rußland.
Nachwort: »Wer die Gesellschaft als Zwang ansieht, kennt kein stärkeres Begehren, als sich gegen diesen Zwang aufzulehnen und sich gegen eine Einrichtung zu empören, deren Prinzip der eigenwilligen Persönlichkeit als Vergewaltigung erscheint. Die Rebellion gegen ein staatliches, geistiges, politisches, soziales oder sonstiges Gefüge kann in einzelnen starken Persönlichkeiten so übermächtig werden, daß sie sich zu grundsätzlicher Verneinung jeder Gemeinschaftsbildung auswächst. Dieser in der Geschichte der menschlichen Gruppenbildungen immer wiederkehrende Typ des unbedingten Verneiners der für alle gültigen Satzungen und Ordnungen ist der Abenteuerer. Der Abenteurer bildet das anarchische, antisoziale Element an sich. Er kennt keinen Anfang und kein Ende; er ist dank seiner eigengesetzlichen Kraft eine Welt für sich … Von diesen freiwillig Freien, deren es in allen Zeiten nur sehr wenige gegebene hat, ist der unfreiwillige Abenteurer wohl zu unterscheiden … Entwurzelt und damit der Kraft beraubt, irrt er plan- und haltlos umher …«

Uhlmann-Birterheide, Wilhelm (Hg.)
Deutsche Abenteurer
Aus dem Leben deutscher Abenteurer, Weltfahrer und Helden
464 S.F. W. Ruhfus Dortmund ca 1922
Jezower, Ignaz (Hg.)
Die Rutschbahn
Das Buch vom Abenteurer
368 S., Illustr. v. G.Grosz u.a., 12 Bildtaf. Bong Berlin 1922

Sabbathai Zevy, der falsche Messias, Brisacier, J. H. v.Klettenberg, John Law, J. E. Beßler-Orffyre, Th. v. Neuhof, James Graham,Graf v. St. Germain, Cagliostro, Casanova …

Albrecht Wirth
Deutsche Abenteurer
Deutscher Volksverlag München 1922 160 S.
Wiener, Oskar (Hg.)
Die Welt der Abenteuer
Eine Sammlung guter Bücher für jung und alt
Haase Wien-Prag-Lpz. ca. 1920
12 Tle. a 48 S. zahlr. Textzeichng

Sammelband mit allen, ursprünglich in Heften erschienenen Titeln der Reihe. Neben Bearbeitungen von Texten v. Gerstäcker, Sealsfield, Gutzkow, Poe u.a. auch ein Originalbeitrag von O.Wiener. .

Otto, Friedrich
Abenteuer aus aller Welt
233 S., Scherl Berlin ca. 1920

Abenteuerliche Erlebnisse: Der Eisrobinson. Sein letzter Tiger. Im Felsentrichter der Bergindianer. Der Vogeljäger von Tindholm. Das Fest der Goldgräber. Unter den Palmen von Gira Gire. Die Flucht durch das Wattenmeer etc. Mit zahlr. teils ganzs. Illustrationen von Albert Schaefer.

Tornius, Valerian
Abenteurer
Wunderliche Lebensläufe und Charaktere
IV, 312 S. Klinkhardt & Biermann Leipzig 1919

Päpstin Johanna, Don Quixote, Simplizissimus, den falschen (Zarewitsch) Demetrius, eine falsche Zarentochter, den sächsischen Großkophta (J. G. Schrepfer), den Grafen von Saint Germain, Cagliostro, Trenck, Rasputin u.a. Schwindler und Wundertäter [Hayn-G. IX, 589, Ausgabe 1925]. 10 Steinzeichnungen von Wilhelm Plünnecke. Mit einem Literaturnachweis, jedoch ohne ein Vor- oder Nachwort mit grundlegenden Ausführungen.

Bongs, Rolf (Hg.)
Das Buch der Abenteuer
VIII, 392 S., G. Müller München, 1913

Vorwort Paul Scheerbart. Bilder Adolf Uzarski. Über: H.H. Ewers: Der Spielkasten; E.A. Poe: Der Sturz in den Maelstrom; H.G. Wells: Jimmy Goggles; Jürgen Jürgensen: Vitelli; K.H. Strobl: Das Manuskript des Juan Serrano …

Blei, Franz
Landfahrer und Abenteurer
224 S., G. Müller München 1913

»Ich erzähle hier ein paar Lebensläufe, sonderbar scheinend, doch einfach im Grunde, denn sie sind Ausdruck von Leidenschaften, allen gemein, hier nur in einem behrrschenden Maße. Dadurch auffallend, aber nicht unverständlich fremdartig … Definieren heißt die Wildnis einer Idee mit einer Mauer aus Worten umgeben. Die Mauer um die Idee des Abenteurers zu legen … erlasse ich mir.« Lebensgeschichten von Buck Whaley, Baron Ripperda, William Lawrence, Nikodem von Nifen, John Nelson, Herzog von Praslin, William Lithgow, Lord Seymour, David Lazzaretti, Don Juan de Vargas.

Federn, Karl
Abenteuer und Magie
374 S. (=Hundert Novellen Bd.2) G. Müller München 1913
Vesper, Will (Hg.)
Fröhliche Abenteurer
598 S.,. M. Mörike München 1913

Dyl Ulenspiegel. Schelmuffsky. Gulliver. Münchhausen. »… hinter der grotesken lachenden Komik dieser Gesellen steht durchaus der höchste sittliche Ernst. Und nicht Ulenspiegel allein führt den Spiegel im Wappen. In grotesken Spiegeln fangen sie alle die Narrheit der Welt auf, und indem wir über sie lachen, lachen wir über uns selbst und erkennen betreten hinter dem Gelächter die Wahrheit (=Abenteurerromane 3). Bilder v. Rolf von Hoerschelmann.

Müller, Hans
Buch der Abenteuer
205 S. Fleischel Berlin 1905

Novellen, Buchschmuck v. Lucian Bernhard. Der aus Brünn gebürtige H. M. (1882-1950) nannte sich später nach seinem Schweizer Wohnort Müller-Einigen, war Librettist in Ralph Benatzkys Singspiel „Im Weißen Rößl“.

Bis 1900

Klee, Gotthold
Das Buch der Abenteuer
Fünfundzwanzig Geschichten den deutschen Volksbüchern nacherzählt
598 S., 16 Taf. Bertelsmann Gütersloh 1925, 1911, 1894

»Die Bezeichnung „Buch der Abenteuer“ wird dadurch gerechtfertigt, daß das Element des Abenteuerlichen in allen diesen herzerfreuenden Geschichten in reicher Entwickelung hervortritt … man wird den hier dargebotenen auch anderes, Edleres nicht absprechen: einmal ist es echte, unbewußte Poesie, ein andermal harmloser Humor, dann wieder tief sittlicher gehalt, nicht selten auch echte religiosität, was diesen „Abenteuern“ erst ihren bleibenden Wert verleiht.«Enthält bearbeitete Fassungen von: Fortunatus, Alexander & Ludwig, Kaiser Oktavianus, Die schöne Melusine, Heinrich der Löwe, Schildbürger, Faust … Erste Auflage.

Sierke, Eugen
Schwärmer und Schwindler zu Ende des 18. Jahrhunderts
462 S., Leipzig S. Hirzel 1874

Über Emanuel Swedenborg (Seher), Franz Anton Meßmer (Magnetiseur), Gassner (Teufelsbanner), Schrepfer (Geisterbeschwörer), Graf Cagliostro (Magier Balsamo)

F. Orelli
Reise-Abenteuer und Jagdgeschichten
120 S. 8 colorirte Kupferstiche und zahlr. Textabb. August Riese Berlin ca. 1860

Unsern Kindern erzählt zur Erweiterung ihrer Kennt­nisse in der Länder- und Völkerkunde und Naturgeschichte.

Bülau, Friedrich
Geheime Geschichten und rätselhafte Menschen
Sammlung verborgener und vergessener Merkwürdigkeiten
Leipzig 1850 ff.
Wilmsen, F (riedrich) P (hilipp)
Bergreisen, Seefahrten und Abenteuer neuerer Zeit
Für die Jugend neu bearbeitet und vermehrt von F. W. Hantschke.
1 Stahlstich, 2 Lithogr. und 7 Lithogr. VI, 298 S. Hasselberg Berlin ca 1836

Wegehaupt I, 2295 (erste Ausgabe). Neben Erzählungen von Bergwander­ungen (Ersteigung des Montblanc, Wanderungen zum Gotthardt, die Reise nach Wallis, Juragebirge und der Weißenstein u. a.) finden sich Berichte über Nordamerika (Indianer etc.) und eine Schilderung der Entdeckungsreise J. Ross’ u. a. - Dekorative Aquatinta-Ansichten illustrieren die Schweizer Reise­schilderungen (Jungfrau-Gebirge, Staubbach, Wasserfall und Mühle bei Ragatz, Rheinfall bei Lauffen u. a.)

Abenteuer? Abenteuer!

Gedanken über das Abenteuer

Nach Erscheinungsjahr absteigend geordnet.

2000

Thomas Kastura
Flucht ins Eis
Warum wir ans kalte Ende der Welt wollen
127 S., Vierseitige Bibliographie. Aufbau Berlin 2000

Wortgewandter, manchmal fast manieristischer Galopp durch die Literatur der Reisen in die polaren Gebiete: kritisch, tiefsinnig, ironisch. Für meinen Geschmack bestimmt die Sicht vom Schreibtisch aus zu sehr das Bild.

Köhler, Manfred
Sich einfach auf den Weg machen
Lebenserfahrungen von Globetrottern und Abenteurern
189 S., Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000

Der Autor führte Gespräche mit: Bruno Baumann, Erika & Klaus Beer, Axel Brümmer & Peter Glöckner, Klaus Denart, Arved Fuchs, Peter Gebhard, Christina Haverkamp, Alois Hofmann, Heinz Kallin, Thomas Kropf, Marco Kuhlmann, Dietmar Löffler, Thomas Mack, Michael Martin, Hans Memminger, Rüdiger Nehberg, Rainer Ott, Andreas Pröve, Harald Schwindl, Dirk Thiele, Wolfgang Uhl, Tilmann Waldthaler, Sigrid Wolf-Feix.
Eigene Überlegungen, Zitate aus Gesprächen und Büchern ordnet er ein in die Kapitel: Abenteuer - Was ist das?, Wie wird man Abenteurer?, Die Suche nach dem persönlichen Abenteuer, Abenteuer als Beruf - Der Alltag unterwegs, Feierabend vom Abenteuer - Alltag in der Heimat, Die Sinnsuche des Abenteurers

Prutz, Hans
Die Ritterorden
Mönche als Kämpfer, Helden, Abenteurer
549 S. Nachdruck der Originalausgabe Berlin 1908. Bechtermünz 1998
Michael Nerlich
Abenteuer oder das verlorene Selbstverständnis der Moderne
400 S., Gerling, München 1997

Der Autor, Direktor des Institus für Romanische Literaturwissenschaft an der TU Berlin und Herausgeber der Zeitschrift Lendemains, hat über sein altes Thema (s. Nerlich 1977) ein neues Buch geschrieben. Ein Essay, jedoch mit vielen Anmerkungen. Der erste Teil gilt seinem Verständnis von Mittelalter und Moderne und der Rolle des Zufalls. Im zweiten Teil untersucht er, wie Chrétien de Troyes „die moderne Abenteueridee“ erfand und wie sie bis heute wirkt. Nerlich kritisiert den bisherigen Abenteuerbegriff und bietet eine neue, erweiterte Ableitung, die auch die Bedeutung von Glück bzw. Zufall umfaßt. Die besondere Bedeutung der Abenteueridee sieht er in der Betonung des zugrundeliegenden experimentellen Handelns. Seine Analyse ist literarisch, sprachlich und historisch geprägt, seine Perspektive ausschließlich gesellschaftlich. Die individuellen Wurzeln des Abenteuers und der prozessuale Charakter des Abenteuers spielen keine Rolle.

Simanowski, Roberto
Die Verwaltung des Abenteuers
Massenkultur um 1800 am Beispiel Christian August Vulpius
=Palaestra. Untersuchungen aus der deutschen und skandinavischen Philologie; Band 302
Vandenhoeck & Ruprecht 1998 403 S., 1 Abb. 
Jean Baudrillard, Marc Guillaume
Reise zu einem anderen Stern
107 S., Merve Berlin 1996
Luger, Kurt
Sehnsucht Abenteuer
Entgrenzungsversuche und Fluchtpunkte der Erlebnisgesellschaft
(=Wiener Vorlesungen Bd. 40)
64 S., Picus Wien 1995

Vortrag im Wiener Rathaus am 25. Januar 1995. Mit einem Vorwort von Hubert Christian Ehalt

1990

Seeßlen, Georg
Liebe, Sehnsucht, Abenteuer
Essays zur Popkultur
Ullstein TB 36546 Ffm 1988
Neumann, Hans-Joachim
Abenteuer & Action in Literatur, Film und Comic.
352 S. Abb. Ullstein TB 36542 Ffm 1987
Neumann H-J. (Hg.), Seeßlen G.
Bluebox 1. Abenteuer
Magazin zur populären Kultur
[357 S., Abb.] Ullstein TB 36530 Ffm 1987

Bluebox setzt sich mit dem »zentralen Mythos der Moderne«, dem Abenteuer in den Erscheinungsformen der populären Kultur, auseinander: Assoziative Texte, Traumlandschaften des Abenteuers (Manfred Ellen), Frauen & Abenteuer (Angelika Kopecný), Bilder aus Mompracem. Emilio Salgaris ernste Abenteuer & der Film (Norbert Stresau), Hauptmann Tempesta (Emilio Salgari), Abenteuer: Schreiben. Abenteuer Schreiben (Hans-Jürgen Tast), Corto Maltese – Annäherung an den Mythos eines Helden (Andreas c. Knigge), Comic: Corto Maltese (Hugo Pratt), Martin Stummer. Abenteuer & Reisen (Christian Rost), George MacDonald & seine Flashman-Romane (Hans-Joachim Neumann), Flashman in China (George MacDonald Fraser), Das Abenteuer – zum letzten (Dr. Jürgen Behrens)

Harald Eggebrecht
Sinnlichkeit und Abenteuer
Berlin 1985
Lehmann, Johannes
Die Kreuzfahrer
Abenteurer Gottes
Gütersloh Buchgemeinschafts-Ausgabe o. J. 431 S. Abb., 16 Tafeln. Pawlak Herrsching 1985

Reinhold Frigge
Das erwartbare Abenteuer Massenrezeption und literarisches Interesse am Beispiel von Reiserzählungen von Karl May (=Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft Bd.357)
Bonn Bouvier 1984 5 Bll., 370p 16×23 umfangr. Lit.-verz.

Bearb.: Hügel, Hans-Otto
Karl May. Das inszenierte Abenteuer Die Sammlung Heinz Neumann (=Marbacher Magazin 21/1982) Marbach Schiller-Nationalmuseum 1982 44p 14×21 Textabb., 6 montierte Farbtfll.
Mit einem Verzeichnis der ausgestellten Stücke als Beilage.

1980

O.F. Best
Abenteuer
Wonnetraum aus Flucht und Ferne
205 S., Fischer 1980

Das Abenteuer wird aus zahlreichen Perspektiven betrachtet, die Vorgehensweise ist eher eine assoziative. Dabei öffnen ausgehend vom Aspekt eines Kapitels unzählige Zitate ein Begriffsfeld. Der Literaturwissenschaftler deutet die Begriffe vorwiegend etymologisch, dadurch ergeben sich interessante Einsichten. Die Zusammenhänge bleiben jedoch entsprechend dem Vorgehen kleinräumig, eine übergeordnete Sicht fehlt. Es überwiegt deutlich die literarische Sicht, also das nacherlebte Abenteuer.

Michael Nerlich
Kritik der Abenteuer-Ideologie
Beitrag zur Erforschung der bürgerlichen Bewußtseinsbildung 1100-1750
563 S., Bd. 1 + 2 Akademie, Berlin (Ost) 1977

»Der Abenteurer ist der besondere Mensch, der aus der Masse der „Herdenmenschen“ herausragt. Er ist entweder der große Herrscher, der geniale Unternehmer, oder aber der Mensch, der die Gesellschaft verachtet und sich über ihre Gesetze hinwegsetzt. So und ähnlich lauten die Klischees der modernen bürgerlichen Abenteuer-Ideologie, die im kapitalistischen System verbreitet werden. Gleichzeitig dient das (Waren-) Abenteuer zur ideologischen Bekämpfung des realen Sozialismus …«
M. N. [o. Prof. Romanistik TU Berlin-West] stellt eine Kritik der Abenteuer-Ideologie vor. Er untersucht das Abenteuer an Beispielen in Frankreich, Spanien, England. Seine thematischen Schwerpunkte und seine Bewertung sind deutlich marxistisch geprägt, die zugrundeliegenden Sachverhalte und Zusammenhänge sind akribisch, oft neu und entbehren jeder Konkurrenz. 1987 wurde der Band von der Minnesota University Press für den amerikanischen Markt neu verlegt. Viele Ansätze, die sich bei E.J. Leed finden, sind hier bereits geäußert.

Heinrich Pleticha
Abenteuer-Lexikon
Alles über [[wiki:motive_des_reisens|Motive]], Inhalte und Autoren alter und neuer Abenteuerbücher
222 S., Abb.) Arena Würzburg 1978

Versuch einer Gesamtschau in 130 Artikeln mit dem Hauptakzent auf Abenteuerliteratur, teils medienübergreifend zu Film, Fernsehen, Comics. Inhaltlich eher additiv beschreibend und erzählend als analysierend, definierend, erklärend.

Paul Zweig
The Adventurer
The Fate of Adventure in the Wdestern World
275 S., Princeton University Press 1974, Reprint 1981

Zweig schreibt anhand des Abenteuers eine Kritik unserer Zeit. Literarisch brilliant sucht er nach dem weserntlichen Kern des Abenteuers, das sich als Einstellung auch in einer modernen Gesellschaft leben lässt. Die Kapitel (Auszug) beschäftigen sich mit:
Myth of Odysseus, Heroes & Adventurers, Tragic Guest, Flight from Women, Adventure of Storytelling, Interior Monk, Robinson Crusoe - The Unadventurous Hero, Giacomo Casanova - The Frivolous Adventurer, Great Escape, The New Mythology of Adventure: Edgar Allan Poe, Nietzsche: The Philosophy of Adventure

1970

Ernstberger, Anton
Abenteurer des Dreißigjährigen Krieges
Zur Kulturgeschichte der Zeit
(=Erlanger Forschungen Bd. 15.) 240 S. Erlangen 1963
Register der Personen- & Ortsnamen

Dieses Buch entstand aus der Enttäuschung darüber, daß die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges trotz der Fülle an Quellen und Darstellungen so wenig von der Welt des Abenteuerertums dieser Zeit zu berichten weiß. Nun aber hat es damals Männer der „Fortun“, wie sie sich gerne nannten, genug und übergenug gegeben … Warum für die beiden Behaim-Abenteurer [Stephan Karl Behaim und Hans Jakob Behaim] und ihre Mitspieler die Quellen so ergiebig fließen, ist ein glücklicher, einmaliger Zufall.

1960

Daniel-Rops
Abenteurer
244 S.Wien (BI 3774) 1953
Tharp, Louise Hall
Gesellschaft der Abenteurer
Mit zahlr. Illustrationen von Charles B. Wilson. 302 S., 
Büchergilde Gutenberg, Zürich 1950

Jugendbuch über die Geschichte der Hudson Bay Company.

1940

Whitehead, Alfred North
Abenteuer der Ideen
523 S., EA 1933. Suhrkamp 1971, TB 1498 2000

Eine Studie des großen Philosophen über die Entstehung der Zivilisation und zivilisierter Wesen:
»Ein Punkt, auf den ich überall den größten Nachdruck gelegt habe, ist die Bedeutung, die dem Abenteuer bei der Herausbildung und bei der Erhaltung der Zivilisation zukommt.«
Siehe insbesondere Kapitel XIX: Der Sinn für das Abenteuer.

1800

Adelung, Johann Christoph
Geschichte der menschlichen Narrheit
oder Lebensbeschrei­bungen berühmter Schwartzkünstler, Goldmacher, Teufelsbanner, Zeichen- und Liniendeuter, Schwarmer, Wahrsager, und anderer philosophischer Unholden
Weygand Leipzig 1785/88

Adelung [1732-1806] stülpt 73 historischen Personen die Narrenkappe über, weil sie ihr Leben als Geschäft betrieben, wider Philosophie und gesunde Vernunft zu handeln. Narr und Wahnsinn, Wahnsinn und Unvernunft, Unvernunft und Affekte scheinen dasselbe chontische Feld zu bezeichnen. Der Wahnsinn büßt die tragische Dimension ein, wird Unvernunft und schließlich Geistes- und Seelenkrankheit.


siehe auch * Biographische Reiseliteratur

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