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Monitoring

Teil der * Wegfindung, dritter Schritt nach * Orientieren und * Routenplanung.

Das Roadbook enthält die Planungsgrößen (Soll), Informationen aus unterschiedlichsten Quellen sowie daraus abgeleitete Annahmen. Letztlich dienen alle diese Hinweise dem Zweck, sich während der Fahrt schnell für den richtigen Weg entscheiden zu können.

Navis und Smartphone-Apps sind bequem, jedoch kritisch zu bewerten:

  1. Sie sind grundsätzlich nicht fehlerfrei.
  2. Sie setzen ausreichende Datenmengen voraus.
  3. Sie setzen richtige und aktuelle Daten voraus.

Insbesondere in abgelegenen Regionen, in der Natur und offroad sind diese Voraussetzungen selten gegeben. Auch die Methode Tracks zu folgen (beispielsweise T4A) kommt an ihre Grenzen, denn meist ist nicht bekannt:

  • mit welchem Fahrzeug gefahren wurde
  • zu welcher Jahreszeit und bei welchen Wetterbedingungen
  • wann der Track aufgenommen wurde

Der Track kann also zugewachsen sein oder ist überschwemmt oder nur mit einem Truck zu meistern.

Ob die Planungsgrundlagen richtig oder falsch sind ist nicht diskutabel, sondern entscheidet sich beim Blick durchs die Windschutzscheibe. Auch lieb gewonnene Annahmen gehen über Bord, wenn die Wirklichkeit anders ausssieht. Monitoring bedeutet daher diese Planungsgrundlagen während der Fahrt ständig zu prüfen:

  • Stimmen die zurückgelegten Strecken?
  • Stimmt die Fahrtrichtung (Sonnenstand, Kompass)?
  • Passen die Landmarken (z.B. Berg oder Fluss auf der richtigen Seite, Furten, Pässe usw.)
  • Fügen sich neue Informationen, etwa durch Hinweisschilder, widerspruchsfrei in die Planung?
  • Eröffnen sich neue Wege?

Hilfsmittel

  • Kompass
  • Höhenmesser
  • Fernglas

wiki/monitoring.txt · Zuletzt geändert: 2019/03/24 05:50 von norbert